Wohnüberbauung Reichenbachstrasse, Bern 

offener Projektwettbewerb, 2017  -3. Rang-

 

Programm:

Städtisch geförderter Wohnraum, Schule, Kindergarten                        

 

Auslober:              

Fonds für Boden- und Wohnpolitik der Stadt Bern                          

 

Zusammenarbeit:      

Benno Agreiter Architekt

pan m Architekten 

Daniel Schläpfer Landschaftsarchitekt   

Mit dem städtebaulichen Konzept des Projektvorschlags wird an die bestehende Raumordnung auf dem Plateau der Engehalbinsel angeknüpft. Die lockere, orthogonale Gebäudestruktur des Schulungs- und Wohnheims „Rossfeld“ wird auf der Parzelle „Reichenbachstrasse 118“ fortgeführt. Die Baukörper formen einen sich nach Süden öffnenden Hof der sich mit der charaktervolle Grünflächen um das Amphitheater und die Matthäuskirche verbindet. Der markante Auftritt der Kirche, als frei in die Landschaft gestelltes Tetraeder, wird dadurch gestärkt. So entsteht zwischen Reichenbachwald und Rossfeldquartiereine von Grün umspülte Insel aus raumgreifenden Gebäudefiguren. Die Wohnungen der neuen Siedlung sind durchwegs mittels drei- oder vierspänniger Treppenhäuser erschlossen, die Vertikalerschliessung ist damit auf das minimal notwendige Mass reduziert. Die verschiedenen Wohnungstypen sind situationsspezifisch und über die gesamte Anlage hinweg hinsichtlich Aussicht und Besonnung optimiert. Der Bezug zur umliegenden Landschaft wird über grosszügige Loggien hergestellt, welche die Wohnungen weitläufig umgreifen. 

© gud Architekten

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